Studie Autohaus mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

4 Minuten für Dein Autohaus.
Und für bessere Zusammenarbeit.

Die Umfrage für die Geschäftsleitung. Sie zeigt, wo es zwischen Verkauf, Service, Werkstatt und Lager hakt. Später vertiefen Psychologie-Studierende die Themen in ihren Abschlussarbeiten.

Anonym möglich. Läuft bis 31. Januar 2027.

4 Min.dauert die Umfrage
100 %anonym, wenn Du willst
5Größenklassen für den Vergleich

Die kurze Antwort

Die Umfrage Autohaus richtet sich an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer. Sie dauert rund 4 Minuten. Sie zeigt, wo in Autohäusern gerade Themen liegen. Danach machen Psychologie-Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine vertiefende Datenerhebung. Daraus entstehen ihre Abschlussarbeiten.

Dein Gewinn daraus:

  • Du bleibst auf Wunsch zu 100 Prozent anonym.
  • Mit E-Mail bekommst Du eine Einschätzung zu Deinem Autohaus.
  • Du siehst, wo Du im Vergleich zu Betrieben Deiner Größe stehst.
  • Damit schaffst Du echte Belege für Autohäuser.
  • Später siehst Du die Ergebnisse für die ganze Branche.

Worum geht es in der Studie Autohaus?

Kurz gesagt: Die Studie fragt, wie gute Zusammenarbeit im Autohaus entsteht. Im Mittelpunkt stehen Kommunikation, Organisation und Abläufe. Die Umfrage zeigt zuerst, wo es in Autohäusern gerade drückt. Danach vertiefen Studierende einzelne Fragen.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin Sonja Lang und ihr Team der ErVer Unternehmensberatung haben die Umfrage aufgesetzt. Sie ist die erste Stufe. Drei Fragen stehen im Raum.

Veränderung mit dem Team

Neue Software, ein neues DMS, bald vielleicht KI. Hilft es, wenn Mitarbeitende mitreden? Und wie viel Mitsprache braucht es?

Gespräche über Abteilungsgrenzen

Bringen gemeinsame Workshops von Service, Werkstatt, Verkauf und Lager etwas? Gibt es danach weniger Unterbrechungen?

Unterbrechungen und Zufriedenheit

Wie oft wird jemand aus der Arbeit gerissen? Und was macht das mit der Freude am Job?

Warum sind Autohäuser für die Arbeitspsychologie so spannend?

Kurz gesagt: Ein Autohaus vereint vier Welten unter einem Dach. Verkauf, Service, Werkstatt und Lager haben eigene Ziele und eigenen Takt. Trotzdem hängen alle voneinander ab. So viele Übergaben am Tag gibt es in kaum einem anderen Betrieb.

Verkauf

Hier zählt der Abschluss.

Service

Hier zählt der zufriedene Kunde.

Werkstatt

Hier zählt saubere Arbeit an der Hebebühne.

Lager

Hier zählt, dass das Teil da ist.

Drei Szenen, die fast jedes Autohaus kennt

Im Service

Die Rückmeldung, die nicht kommt

16:40 Uhr. Die Kundin ruft an. Ist mein Auto fertig? Im System steht nichts. Also läuft die Serviceberaterin in die Werkstatt. Der Mechaniker liegt unterm Auto. „Weiß ich noch nicht.“ Ein anderes Mal fehlt der Eintrag zum fälligen TÜV. Der Kunde ist sauer. Entschuldigen muss sich die Serviceberaterin. Dazu kommen ständige Nachfragen aus der Werkstatt. Die Antworten stünden oft im System.

Im Lager

„Das musste schnell gehen.“

Laut Bestand sind zwei Teile da. Im Regal liegt keins. Jemand hat sie schnell entnommen. Nicht ausgebucht, nicht nachbestellt. An anderer Stelle liegt ein Karton auf dem Boden. Folie daneben. Es war ja eilig. Aufräumen muss am Ende immer derselbe.

Zwischen Verkauf und Werkstatt

Die spontane Bewertung

Der Kunde will seinen Gebrauchten in Zahlung geben. Jetzt sofort. Der Verkäufer ruft in der Werkstatt an. Der Werkstattleiter hat drei Autos auf den Bühnen und einen Plan. Beide haben recht. Beide sind genervt. Jede Woche wieder.

In keiner dieser Szenen ist ein Mensch das Problem. Es fehlt ein klarer Weg im Ablauf. Das sind Organisationsprobleme, keine Charakterprobleme. Genau dort ist in vielen Autohäusern Luft nach oben.

Was kostet es, wenn im Autohaus niemand hinschaut?

Kurz gesagt: Im Autohaus kostet Nichtstun Geld und Nerven. Die Kosten stehen auf keiner Rechnung. Du siehst sie nicht in der BWA, aber Du spürst sie jeden Tag.

Die finanzielle Seite

Jede Unterbrechung kostet mehr als die Minute der Frage. In einer Studie dauerte es im Schnitt 25 Minuten und 26 Sekunden. Erst dann kehrten Beschäftigte zur alten Aufgabe zurück (Mark et al., 2005). Die Studie stammt nicht aus dem Autohaus. Das Muster ist aber übertragbar.

Dazu kommen längere Standzeiten, blockierte Hebebühnen und verpasste Termine. Wenn ein Teil fehlt, wartet der Kunde. Wenn ein TÜV-Termin fehlt, fehlt der Umsatz.

Die menschliche Seite

Unzufriedenheit verläuft in vier Stufen. Die Geschäftsleitung sieht die ersten beiden meist nicht.

  1. StillDer Mitarbeitende ärgert sich und sagt nichts. Nach außen läuft alles.
  2. RückzugEr denkt nicht mehr mit. Hinweise behält er für sich.
  3. MurrenJetzt wird es hörbar. In der Pause, an der Teiletheke, vor dem Kunden.
  4. KündigungErst innerlich, dann auf dem Papier.

Der beste Zeitpunkt zum Handeln ist Stufe 1. Sichtbar wird sie nur durch ehrliche, anonyme Fragen.

Wie läuft die Umfrage ab, und was hast Du davon?

Kurz gesagt: Die Umfrage für die Geschäftsleitung im Autohaus dauert rund 4 Minuten. Du wählst selbst, ob Du anonym bleibst. Oder ob Du am Ende Deine E-Mail angibst.

Du bleibst zu 100 Prozent anonym

Du gibst keine E-Mail an. Du sammelst gute Karmapunkte. Die Ergebnisse für die Branche siehst Du später trotzdem. Sonja Lang teilt sie auf LinkedIn und auf dieser Seite.

Du gibst freiwillig Deine E-Mail an

Dann bist Du Sonja Lang und ihrem Team gegenüber nicht mehr anonym. Das steht hier offen. Dafür bekommst Du eine Einschätzung zur aktuellen Lage in Deinem Autohaus. Und Du siehst, wo Du im Vergleich zu Mitbewerbern ähnlicher Größe stehst.

Damit der Vergleich trägt, sucht die Studie mindestens 30 Autohäuser pro Größenklasse:

  • 10 bis 20 Mitarbeitende
  • 21 bis 50
  • 51 bis 100
  • 101 bis 200
  • 201 bis 500

Wie geht es nach der Umfrage weiter?

Kurz gesagt: Die Umfrage ist nur der Anfang. Danach machen Psychologie-Studierende eine vertiefende Datenerhebung in Autohäusern. Daraus entstehen Bachelor- und Masterarbeiten. Eine der Prüferinnen ist Sonja Lang.

  1. Umfrage bis 31. Januar 2027Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer schätzen ihre Lage ein. Anonym oder mit E-Mail.
  2. AuswertungDie Antworten zeigen, wo in Autohäusern gerade die Themen liegen.
  3. Vertiefende DatenerhebungPsychologie-Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erheben ab 2027 eigene Daten in Autohäusern.
  4. AbschlussarbeitenDie Studierenden schreiben daraus ihre Bachelor- und Masterarbeiten. Zweitprüferin ist unter anderem Sonja Lang, leitende Psychologin der ErVer Unternehmensberatung.
  5. Ergebnisse für die BrancheDie Ergebnisse werden veröffentlicht. Auf dieser Seite und auf LinkedIn.

Wer steckt hinter der Studie Autohaus?

Kurz gesagt: Die Umfrage kommt von der ErVer Unternehmensberatung aus Werl. Die Abschlussarbeiten entstehen in der Arbeits- und Organisationspsychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. So verbindet die Studie Praxis im Autohaus mit sauberer Forschung.

Sonja Lang hört einer Mitarbeiterin im Einzelgespräch zu

Sonja Lang, Psychologin M. Sc.

Leitende Psychologin und Vorstand der ErVer eG. Sonja Lang hat über 400 Menschen in eigener Praxis begleitet. Mit ihrem Team sind es über 1.000. Sonja Lang und ihr Team arbeiten mit Autohäusern an Kommunikation, Abläufen und Mitarbeiterbindung.

In der Studie begleitet sie die Abschlussarbeiten als Zweitprüferin.

Offen gesagt: Die ErVer Unternehmensberatung ist eine Beratung. Wer seine E-Mail angibt, hört von ihr. Wer anonym bleibt, nicht. Die Studierenden arbeiten wissenschaftlich und unabhängig. Sie werden an der Universität betreut.

Wo hören die Daten auf?

Kurz gesagt: Die Umfrage zeigt Einschätzungen der Geschäftsleitung im Autohaus. Sie misst keine Abläufe direkt. Aussagen über Ursache und Wirkung liefern erst die späteren Abschlussarbeiten.

Viele Studien zu Zusammenarbeit und Unterbrechungen stammen aus Kliniken oder Büros. Belege direkt aus Autohäusern gibt es kaum. Genau diese Lücke soll die Studie schließen. Bis dahin gilt: Die Szenen auf dieser Seite sind typische Beispiele aus der Beratung. Sie sind keine Messwerte.

Häufige Fragen zur Umfrage Autohaus

Rund 4 Minuten. Sie ist für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Autohäusern gedacht.

Ja. Die Angabe Deiner E-Mail am Ende ist freiwillig. Ohne E-Mail bleibst Du zu 100 Prozent anonym.

Eine Einschätzung zur aktuellen Situation in Deinem Autohaus. Dazu den Vergleich mit Autohäusern ähnlicher Größe.

Die Antworten wertet das Team der ErVer Unternehmensberatung aus. Für die Forschung fließen sie zusammengefasst ein.

Autohäuser ab 10 Mitarbeitenden. Egal ob Marke oder frei, ob ein Standort oder mehrere. Diese Befragung ist direkt an die Personen der Geschäftsleitung gerichtet. 

Die Umfrage läuft bis zum 31. Januar 2027.

Psychologie-Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf machen eine vertiefende Datenerhebung und nutzen die Daten zur Forschungszwecken. Es wird unter anderem geschaut, welche nachweisbaren Effekte manche Interventionen haben. Kurzum: Was kann in (d-)einem Autohaus noch besser laufen?!

Daraus entstehen Bachelor- und Masterarbeiten. Zweitprüferin ist unter anderem Sonja Lang.

Weil Du damit Belege für Deine Branche schaffst. Und weil Du mit E-Mail siehst, wo Dein Autohaus steht.

4 Minuten für Dein Autohaus

Anonym mit Karmapunkten. Oder mit E-Mail und Einschätzung für Dein Haus. Du entscheidest.

Fragen zur Studie? info@erver-unternehmensberatung.de oder +49 (0) 2922 912 11 89

Quellenverzeichnis

Mark, G., Gonzalez, V. M., & Harris, J. (2005). No task left behind? Examining the nature of fragmented work. In Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems (pp. 321-330). ACM. https://doi.org/10.1145/1054972.1055017